Wie funktioniert die SLS-Technologie?

SLS-Technologie – komplexe Geometrien ohne Kompromisse

Beim SLS-Verfahren (Selektives Lasersintern) werden Polymerpulverpartikel schichtweise aufgebaut und mithilfe eines Hochleistungslasers gezielt verschmolzen.

Zu Beginn des Prozesses wird das Pulver gleichmäßig auf der Bauplattform verteilt und auf eine Temperatur knapp unterhalb des Schmelzpunktes erhitzt. Anschließend fährt ein Laser die Konturen des Bauteils ab und verbindet die Pulverpartikel exakt an den gewünschten Stellen. Nach jeder Schicht senkt sich die Bauplattform ab, neues Pulver wird aufgetragen und der Prozess wiederholt sich, bis das Bauteil vollständig aufgebaut ist.

Ein entscheidender Vorteil: Da das umgebende Pulver das Bauteil während des Drucks stützt, sind keine zusätzlichen Stützstrukturen erforderlich. Das nicht verschmolzene Pulver kann zudem wiederverwendet werden, was den Prozess besonders effizient macht.

Schaubild SLS-Technologie

Was sind die Vorteile der SLS-Technologie?

  • Herausragende mechanische Eigenschaften
    Robuste und belastbare Bauteile für funktionale Anwendungen.

  • Spritzgussähnliche Festigkeit
    Hohe Stabilität und Dauerfestigkeit – ideal für Endanwendungen.

  • Maximale Designfreiheit
    Komplexe Geometrien, Hinterschneidungen und innenliegende Strukturen ohne Stützstrukturen realisierbar.

  • Funktionale Bauteile direkt aus dem Druck
    Perfekt geeignet für Prototypen, Ersatzteile und Kleinserien.

  • Effiziente Bauraumnutzung
    Optimales Verschachteln mehrerer Bauteile für wirtschaftliche Fertigung.

  • Kompaktes Fertigungsvolumen
    Bauteile bis zu 165 × 165 × 300 mm in einem Druck realisierbar.

Vergleich Kunststoff-Technologien

SLS-Bauteile